Presseinformation: Auszeichnung für herausragende Forschung
Nr. 59 - 03.04.2025
Deutsche Gesellschaft für Kristallographie ehrt Chemikerin der Universität Göttingen
(pug) Die Chemikerin Dr. Regine Herbst-Irmer von der Universität Göttingen hat die Will-Kleber-Gedenkmünze der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (DGK) erhalten. Mit der Auszeichnung ehrt die Gesellschaft ihre herausragende und methodenübergreifende Forschung zur Analyse von Kristallzwillingen und deren Einfluss auf die Strukturbestimmung in komplexen kristallinen Materialien. Mit ihren innovativen Methoden habe Herbst-Irmer unvergleichliche Standards für die Analyse und Verfeinerung von verzwillingten Kristallstrukturen gesetzt, heißt es in der Begründung. Mit der Göttinger Chemikerin hat erstmals eine Frau die Gedenkmünze erhalten. Die Auszeichnung wurde im März im Rahmen der Jahrestagung der DGK in Hannover verliehen.
Herbst-Irmer gilt als weltweit führende Expertin auf dem Gebiet der Zwillingsanalyse. Kristallzwillinge sind zwei oder mehr miteinander gesetzmäßig verwachsene Kristalle mit der gleichen chemischen Zusammensetzung und Kristallstruktur. Die Will-Kleber-Gedenkmünze wurde aus Anlass des 100. Geburtstages zum Gedenken an Will Kleber gestiftet. Sie wird seit 2008 von der DGK jährlich an in- und ausländische Persönlichkeiten für hervorragende wissenschaftliche Beiträge auf ausgewählten Gebieten der Kristallographie verliehen. Die Auszeichnung besteht aus einer silbernen Gedenkmünze und einer Urkunde.
Kontakt:
Dr. Regine Herbst-Irmer
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Chemie – Institut für Anorganische Chemie
Tammannstraße 4, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-23007
E-Mail: rherbst@gwdg.de