Niedersachsen: Wissenschaftsminister auf Sommerreise an der Universität Göttingen
Nr. 25 - 13.08.2026
Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs hat auf seiner diesjährigen Sommerreise die Universität Göttingen besucht. In Begleitung von Dr. Valérie Schüller, Vizepräsidentin für Finanzen und Personal der Universität, stand zuächst die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie auf dem Nordcampus auf dem Programm. Die Fakultät umfasst insgesamt sieben Gebäude aus den 1970er-Jahren, deren Fassaden die Universität in den vergangenen Jahren energetisch saniert hat.
Anschließend besichtigte Mohrs den Forschungsneubau „Human Cognition and Behaviour“ (HuCaB), in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen künftig kognitive Prozesse im Kontext sozialer Interaktionen erforschen. Ziel der Einrichtung ist es, eine führende Rolle in der Methodenentwicklung einzunehmen. Der Neubau an der Goßlerstraße entsteht u-förmig um das denkmalgeschützte Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie, das 1906 als Augenklinik erbaut wurde. Das neue Gebäude umfasst rund 3.500 Quadratmeter Nutzfläche auf fünf Etagen und wird etwa 160 Arbeitsplätze beherbergen – mit Laboren, Büroräumen, Kommunikationszonen und Veranstaltungsflächen. Neben der baulichen Ausstattung umfasst die Förderung mehrere Großgeräte, darunter ein Magnetenzephalograph zur millisekundengenauen Messung von Gehirnaktivität sowie ein Hochleistungsrechencluster. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich rund 60 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
„Ein Riesenkompliment an alle, die diese Projekte vorantreiben, sowohl inhaltlich als auch vom Bauen“, dankte Mohrs allen Beteiligten. „Das ist wirklich großartig.“